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Einbindung von Drittanbieter-Plugins in Internetseiten – Facebook, Google, Twitter, XING, etc.
2019-10-10 03:17:16
Dominik Mikulovic

Der EUGH (Europäische Gerichtshof) hat in einem Rechtsstreit zwischen der Fashion ID GmbH & Co. KG und der Verbraucherzentrale NRW e. V. wegen eines von Fashion ID in ihre Website eingebundenen Social Plugins der Facebook Ireland Ltd. ein Urteil gefällt. Die Entscheidung des EUGH  hat eine große Breitenwirkung für die Betreiber von Internetseiten.

Betroffen sind alle Unternehmer und Organisationen, die auf Ihren Internetseiten Plugins von Drittanbietern wie Facebook, Google, Twitter, XING, etc. einbinden.
Falls Sie auf Ihrer Internetseite ein Plugin eines Drittanbieters eingebunden haben, empfehlen wir zu handeln. 

Unsere Empfehlung:

1. Prüfung, ob Sie betroffen sind und Handlungsbedarf besteht
Klärung mit der Fachabteilung oder Ihrem Dienstleister für die Internetseite, ob auf der Internetseite Skripte bzw. Plugins von Drittanbietern zum Einsatz gelangen, die automatisch bei Besuch der Internetseite auf den Computern der Besucher nachgeladen werden und hierdurch personenbezogene Daten der Besucher Ihrer Internetseite übermitteln. Dies umfasst auch die bloße, u.U. technisch bedingte, Übermittlung der IP-Adresse. Für den Fall, dass Handlungsbedarf besteht, sind die Punkte 2 bis 4 umzusetzen.

2. Anwendung Art. 26 EU-DSGVO – Gemeinsame Verantwortlichkeit mit dem Plugin-Anbieter (Facebook, Google, etc.)

3. Die Datenschutzerklärung muss angepasst werden

4. Umsetzung der Einwilligung für das Plugin des Drittanbieters (Facebook, Google, etc.) auf der eigenen Internetseite

Wir helfen Ihnen gerne bei der Umsetzung o.g. Aufgaben.

Kontaktieren Sie uns mit Stichwort „Social-Plugins" oder „Drittanbieter-Plugins“ per Mail unter info@data-security.one  oder telefonisch unter +49 8031 4696931.