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Anfertigung von Ausweiskopien durch Steuerberater (Geldwäschegesetz)
2020-02-05 18:16:26
Milomir Mikulovic

Steuerberater müssen im Rahmen Ihrer Erfüllungspflichten nach dem Geldwäschegesetz die Identität ihrer Mandanten verifizieren. Sollte dies mittels Vorlage eines Personalausweises des Mandanten erfolgen, so hat der Steuerberater das Recht den Ausweis  zu kopieren. Das Recht eine Kopie des Personalausweises zu erstellen, besteht auch dann, wenn der Steuerberater im Vorfeld eine Risikoanalyse nicht durchgeführt hat oder zum Ergebnis kommt, dass nur „geringes Risiko“ besteht.

Nach dem Geldwäschegesetz ist der Steuerberater auch zur Durchführung einer Risikoanalyse gesetzlich verpflichtet. Bei Nichterfüllung dieser Pflicht kann die Aufsichtsbehörde (Steuerberaterkammer) Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten und Geldbußen verhängen.

Siehe: www.buzer.de/56_GwG_Geldwaschegesetz.htm

Fazit:

Steuerberater haben unabhängig von der tatsächlichen Durchführung einer Risikoanalyse das Recht, Kopien von Personalausweisen zur Identitätsprüfung anzufertigen.

Quelle: https://www.lda.bayern.de/media/baylda_report_09.pdf

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