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Azure Copilot: Neue Zugriffseinstellungen bis zum 01.08.2026 überprüfen

Überprüfen Sie bis zum 01.08.2026 die neuen Zugriffseinstellungen für Azure Copilot, um Sicherheit und Compliance in Ihrer Organisation zu gewährleisten.

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Microsoft führt neue Zugriffseinstellungen für Azure Copilot und Azure Copilot Agents ein. Administratoren werden derzeit per E-Mail mit dem Betreff

„Action recommended: Review Azure Copilot agent access settings before 1 August 2026“

über die bevorstehende Änderung informiert.

Unternehmen sollten die neuen Optionen nutzen, um den Einsatz von Azure Copilot bewusst zu steuern und ihre Berechtigungskonzepte entsprechend anzupassen. Eine unkontrollierte Freigabe von KI-Funktionen kann Sicherheits-, Compliance- und Governance-Anforderungen unnötig erschweren.

Was ändert sich?

Mit den neuen Einstellungen im Azure-Portal können Administratoren künftig festlegen,

  • ob Azure Copilot für alle Benutzer eines Mandanten verfügbar ist,
  • oder der Zugriff gezielt auf bestimmte Benutzer oder Gruppen beschränkt wird.

Zusätzlich lässt sich der Zugriff auf Azure Copilot Agents (Preview) separat konfigurieren. Dadurch erhalten Unternehmen deutlich mehr Kontrolle über die Einführung und Nutzung der KI-Funktionen innerhalb ihrer Azure-Umgebung.

Warum sollten Unternehmen jetzt handeln?

Die Einführung von KI-Funktionen sollte nicht allein unter technischen Gesichtspunkten erfolgen. Vielmehr ist sie Teil eines ganzheitlichen Governance- und Sicherheitskonzepts.

Vor der Freigabe sollten unter anderem folgende Fragen beantwortet werden:

  • Welche Mitarbeiter benötigen Azure Copilot tatsächlich?
  • Welche Daten und Ressourcen können über Azure Copilot verarbeitet werden?
  • Welche Rollen dürfen KI-Funktionen administrieren oder nutzen?
  • Wie wird die Freigabe dokumentiert und regelmäßig überprüft?

Eine strukturierte Einführung erleichtert nicht nur die Administration, sondern unterstützt auch die Einhaltung interner Sicherheitsrichtlinien sowie regulatorischer Anforderungen.

Empfehlung von DATA Security

Aus unserer Sicht sollte Azure Copilot zunächst nicht mandantenweit für alle Benutzer aktiviert werden.

Stattdessen empfehlen wir:

  • Freigabe zunächst ausschließlich für definierte Administratoren oder Pilotgruppen
  • Steuerung der Berechtigungen über rollenbasierte Zugriffssteuerung (RBAC)
  • Deaktivierung von Azure Copilot Agents (Preview), sofern derzeit kein konkreter Anwendungsfall besteht
  • Dokumentation der gewählten Konfiguration im Berechtigungs- und Sicherheitskonzept

Dieses Vorgehen ermöglicht es, Erfahrungen mit den neuen Funktionen zu sammeln, Prozesse zu etablieren und mögliche Auswirkungen vor einer breiten Einführung zu bewerten.

Empfohlene Vorgehensweise

Gemeinsam mit Ihrem IT-Dienstleister sollten Sie die neuen Einstellungen vor dem 01.08.2026 überprüfen.

Empfohlen wird folgendes Vorgehen:

  1. Aktuelle Azure-Copilot-Einstellungen im Azure-Portal prüfen.
  2. Entscheidung treffen, welche Benutzer oder Gruppen Zugriff erhalten sollen.
  3. Azure Copilot Agents (Preview) nur bei konkretem Bedarf aktivieren.
  4. Berechtigungen über RBAC umsetzen.
  5. Die Konfiguration dokumentieren und regelmäßig überprüfen.

Die Einstellungen erreichen Sie direkt über das Azure-Portal:

Azure Copilot – Zugriffseinstellungen
https://portal.azure.com/#view/HubsExtension/AssetMenuBlade/~/accessManagement/assetName/CopilotSettingsAsset/extensionName/Microsoft_Azure_Copilot

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Schritt
    Bild1

  2. SchrittBild2

  3. SchrittBild3

  4. SchrittBild4

Fazit

Mit den neuen Zugriffseinstellungen schafft Microsoft die Möglichkeit, Azure Copilot gezielt und kontrolliert bereitzustellen. Unternehmen sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihre KI-Strategie mit bestehenden Sicherheits- und Compliance-Anforderungen in Einklang zu bringen.

Eine schrittweise Einführung über definierte Pilotgruppen, eine klare Rollenverteilung und eine nachvollziehbare Dokumentation bilden die Grundlage für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz von Azure Copilot.

Wer die neuen Einstellungen rechtzeitig überprüft, schafft nicht nur Transparenz über den KI-Einsatz im Unternehmen, sondern reduziert gleichzeitig organisatorische und sicherheitsrelevante Risiken.

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